Rambin_Wappen_1 Rambin_Aerztehaus_1 Rambin_Ansicht_1 Rambin_Kirche_Johannis_1 Rambin_Klosterkapelle_Juergen_1

mit Bessin, Breesen, Drammendorf, Götemitz, Grabitz, Kasselvitz, Rothenkirchen und Sellentin Erstmalig erwähnt wurde der Ort Rambin 1246 als "Rabyn". Der Ortsname ist slawischen Ursprungs. Rambin war Mittelpunkt eines Gardvogtbezirkes. Bereits im 14. Jahrhundert teilten sich mehrere Besitzer den Ort. Der Herzog von Pommern, das Kloster St. Jürgen vor Rambin und das Pastorat. 1867 war der Ort auf 63 Wohnäuser mit insgesamt 580 Einwohnern angewachsen. Es gab in der Umgebung Rittergüter und Pachtgüter aus den Ländereien des Klosters St. Jürgen vor Rambin. Rambin ist ein reizvoller kleiner Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer interessanten Umgebung. In der Mitte des Ortes wäre zu nennen die Kirche und der historische Ortskern mit den rohrgedeckten Häusern. Es sind dies das Pfarrhaus, das ehemalige Pfarrwitwenhaus, das ehemalige Tagelöhnerhaus und das alte Küsterhaus. Am Ortsausgang Richtung Samtens befindet sich das Kloster St. Jürgen vor Rambin. Ernst Moritz Arndt lebte von seinem 11. bis 18. Lebensjahr in Rambin und zwar auf dem Gut Grabitz. Das Gutshaus existiert heute noch. Das Märchen "Die neun Berge bei Rambin" wurde von Ernst Moritz Arndt geschrieben. Auf den neu entstandenen Radwanderwegen kann die Umgebung Rambins erkundet werden. Empfehlenswert ist eine Tour von Rambin nach Altefähr, vorbei an den Salzwiesen am Kubitzer Bodden und im Herbst am Kranichrastplatz in der Nähe von Gurvitz. Der Küstenstreifen entlang des Kubitzer Boddens liegt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. In Bessin kann die spätgotische Kapelle, ein achteckiger Backsteinbau, erbaut 1482 besichtigt werden. Eine andere Tour über Drammendorf und Rothenkirchen zu den Neun Bergen, von wo aus man einen herrlichen Blick bis zum Kubitzer Bodden hat, lädt zum verweilen am Karower-See und der Arndt-Buche ein. Zu erreichen ist Rambin über die Bundesstraße 96, die genau durch den Ort führt oder mit der Eisenbahn Stralsund-Saßnitz. Rambin hat eine gut entwickelte Infrastruktur. Im Laufe der letzten Jahre siedelten sich in Rambin und Umgebung kleine Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Verkaufseinrichtungen und Gastronomiebetriebe an. Das Gewerbegebiet befindet sich im Ortsteil Rothenkirchen.